Ich über mich

 

Ich bin im Elbmündungsgebiet in der Weite des Nordens in und mit der Landwirtschaft groß geworden. Von klein auf an habe ich gelernt, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt als wir sehen und der Verstand erfassen kann, dass wir die Kräfte der Natur zu respektieren haben und dass es hilfreich ist,  im Einklang mit diesen und mit der Natur zu leben. Nach etwa dreißig Jahren in der großen weiten Welt – Hamburg – Berlin  – England – Berlin – Australien – Berlin  als Studentin und Lehrerin bin ich im Jahr 2000 dem inneren Ruf folgend als Heilpraktikerin zurückgekehrt auf den elterlichen Hof. Diesen habe ich mittlerweile Lebensquell genannt und in einen Heilenden Garten verwandelt. Hier habe ich meine Praxis aufgebaut und hier schöpfe ich aus der Fülle der Blüten seit dem 1. Mai 2009 die Lebensquellessenzen. Die Pflanzen sind zu meinen Freunden, Lehrern und Heilern geworden, der Garten ist nicht nur für mich ein Ort der Freude, der Kraft und der Inspiration geworden. Hier arbeiten und leben zu dürfen, empfinde ich als ein großes Geschenk, das ich gerne mit anderen teile.

 

Mein Weg in die Heilarbeit im weitesten Sinne begann eigentlich schon in jungen Jahren. Schon als Kind war ich zuständig für die kranken Tiere. Meinen Wunsch, Tierärztin zu werden, gab ich allerdings kurz vor dem Abitur auf und entschied mich statt dessen für die pädagogische Laufbahn. Ich wurde Englischlehrerin und Betreuerin auf der Schulfarm Insel Scharfenberg in Berlin, einem staatlichen Internat, dessen Wurzeln in der Reformpädagigik lagen. Viele Wurzeln für meinen weiteren Weg wurden hier gelegt. Ich begann mit dem Fasten und der intensiven Arbeit mit den Pflanzen, fing an Tinkturen und heilende Öle sowie meine eigenen Cremes herzustellen. Nach zehn Jahren engagierter Arbeit auf Scharfenberg verlagerte sich mein Interesse mehr und mehr in Richtung Heilung und Garten. So war es nur konsequent, dass ich den Schuldienst quittierte und mich ganz meiner eigenen Heilung und der heilenden Arbeit mit anderen widmete und 1994 die Heilpraktikerprüfung ablegte.

 

Als Heilpraktikerin habe ich viele Ausbildungen im Gepäck, die in meine Arbeit einfließen. Ich arbeite sehr intuitiv und folge dabei der Empfehlung meiner Massagelehrerin Puja Richardson, die gelehrte (Massage-)Technik zu vergessen, wenn wir jemanden behandeln und statt dessen in die Herz-zu-Herz-Verbindung zu gehen und und uns von dem leiten zu lassen, was von Innen kommt. Immer wieder darf ich staunend beiseite treten und mich in den Fluss der Behandlung begeben und der großen Kraft vertrauen, die mich führt und genau weiß, was wann und für wen aus dem reichen Schatz dessen, was ich gelernt und mitgebracht habe, gebraucht wird. Mein Verstand ist zu klein, um das große Ganze zu erfassen, wenn ich ihn jedoch unterordne und mich bei der Heilarbeit in diese Herzensverbindung begebe und mich führen lasse und offen bin in alle Richtungen, dient er mir und dem Prozess der Heilung der Patienten, die zu mir kommen.
 
Ich habe viele Lehrer auf dem Weg gehabt. Neben den inneren Lehrern und Puja Richardson waren und sind es vor allem Dr. Dietrich Klinghardt, Bert Hellinger und Toni Peppler, die mich immer wieder gelehrt, inspiriert und vorangebracht haben auf meinem Weg sowie die großen Heiler Sary Aulie aus Kasachstan, Rubens Ferreira und Theresa Ramarajara aus Brasilien und last but not least Mutter Meera.
 
In meinem Rücken spüre ich die Unterstützung aus der Ahnenreihe. Dort sind die Bauern und die Seefahrer, die gelernt haben, auch in schwierigen Situationen den Kopf oben zu behalten und mit den Naturgewalten umzugehen (und die Schiffe sicher durch das wogende Meer zu navigieren). Da sind der Pastor und der Gärtner, die Gemeindeschwester und die Oberin, der Bäcker .... und da sind die vielen, vielen  Mütter, die sich ihrer Aufgabe gewidmet haben, für die Kinder und die Familie da zu sein und gut für sie zu sorgen. Sie alle haben mich geprägt und mir so manches Geschenk mit auf den Weg gegeben, das mir bei und in meiner Arbeit zu Gute kommt. Dafür bin ich sehr dankbar.

 

 4. Juni    11 - 17 Uhr

17./18. 6.  10 - 17 Uhr

 

 

     

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